Samstag, 28. Februar 2015

Logitech Unifying

An meinem großen Notebook, dem Asus X53SV/K53SV, betreibe ich schon länger einen kabellosen Logitech Trackball M750 mit dem Unifying USB Empfänger. Heute kam eine kabellose Logitech K360 Tastatur hin - und die Probleme fingen erst mal an. Nichts von wegen einfach einschalten und läuft. Pustekuchen!

Also den Unifying Stick erst mal an verschiedenen USB Ports ausprobiert - mal ging nur die Maus, mal nur die Tastatur, mal beide nicht. Frust ... Der Stick der Tastatur brachte kein anderes Ergebnis als der von der Maus.

Dann doch mal auf die Logitech Seite gegangen, nachdem ich im Netz suchte und keine wirkliche Hilfe fand. Bei Logitech fand ich dann unter Support bei den Downloads die Logitech Unifying Software (4 MB) und SetPoint (32 bzw 64 Bit, Smartinstaller (3,5 MB) und Fullinstaller (77,7 MB)), welche ich mir beide herunter lud. Unifying installierte ich dann gleich und damit konnte ich dann Maus und Tastatur endlich an einen (der beiden) Unifying Stick binden (den der Tastatur habe ich im Batteriefach in seiner Halterung verstaut, damit er nicht verloren geht).

SetPoint dient der Einstellung von Maus und Tastatur und das hatte ich bisher nicht installiert, was ich sofort tat, denn sowohl die Maus als auch die Tastatur haben Sondertasten. Und die muss ich ja nicht brach liegen lassen. SetPoint zeigt in der Taskleiste jetzt ein neues Symbol, welches u.a. den Batteriestand von Tastatur und Trackball anzeigt - sehr praktisch!

Es gibt es noch ein Unifying for Chrome, eine Extension, welche wohl weiches Scrollen in Chrome mit Unifying Geräten erlaubt. Warum man dafür extra eine Erweiterung braucht, ist mir aber nicht klar.

Montag, 23. Februar 2015

Olympus Viewer 3 1.4.2

Das Update schlug eben bei mir auf und im Text war dann zu lesen, was neues hinzu kam und geändert wurde: "Fehlerbehebung".

Na immerhin etwas. Was immer auch gemacht wurde ...

Mittwoch, 18. Februar 2015

Schattenkopien und kleine SSDs

Die letzten Tage suchte ich den Übeltäter, der langsam aber sicher meine kleine SSD zumüllte und mir immer mehr Speicher nahm. Heute fand ich ihn wohl.

Schattenkopien unter Win8.1 krallt sich mal eben 50% meiner 64 GB SSD! Dahin verschwindet also mein freier Speicher. Habs erst mal auf 33% reduziert. Brachte doch einige GB freien Speicher zurück.

Systemsteuerung > System und Sicherheit > System > Computerschutz > Konfigurieren - hier sieht man, wie viel es von der Platte nutzt, wie viel wirklich belegt ist. Bei Bedarf einfach anpassen.

Montag, 9. Februar 2015

Medion Akoya P2214T Convertible

Eine ganze Weile rang ich mit mir, ob ich mir ein Tablet holen soll oder ein Notebook. Zu Wahl standen das Nexus 9, das Aldi Lifetab S8321 (3G), das Tolino 8 oder ein gebrauchtes Thindpad X201 oder Dell E4310 - beide mit i5.

Was mich letztendlich von den Androiden abbrachte, war die Sache mit den Updates. Ob das Lifetab und das Tolino je Android 5 bekommen, steht wohl in den Sternen. Und auch beim Nexus 9 wäre nach 18 Monaten Schluss. Mehr oder weniger. Das es auch anders sein kann, sahen wir ja beim Nexus 4 und 5.0.x bisher.

Das X201 kenne ich ja - mein "altes" X201 steht ja inzwischen bei Mutter und wird zugequalmt. :( Das arme Teil. Und für meine Mutter völlig überdimensioniert in der Leistung. Aber egal. Was mich da abhielt, war die Auflösung von 1280x800 bei 12,1". Ich wollte mehr. Die hätte das 13,3" Dell mit 1366x768 nicht wirklich geboten. Dafür haben beide einen i5-540m bzw i5-560m unter der Haube und das ist nicht übel. Gut das 1,5-fache vom P2214T an Rechenleistung.

Und gebrauchte, bezahlbare Notebooks mit 1440x900 / 1600x900 gabs erst ab 14" aufwärts. Was mir zu groß ist.

Das Medion Akoya P2214T Convertible stand anfangs nicht wirklich auf meiner Liste. Aber die Daten gefielen mir. Und der Preis war auch ok, mit 399 € kostet es so viel wie das Nexus 9, bietet mir aber Tastatur und 500 GB HD zusätzlich. Das Thinkpad oder das Dell wären mir günstiger gekommen. Aber da hätte ich 8 GB RAM reingebaut, eine SSD gewollt und dann wohl Win7 oder 8.1 drauf - das alles kostet auch noch mal ordentlich Geld. Und sie hätten immer noch die geringe Auflösung gehabt ...

Ein Unboxing Video habe ich nicht aufgenommen, weil ... den Inhalt kann jeder selber im Web nachlesen und wie man etwas auspackt aus einem Karton, das sollte jeder schon mal selbst gemacht haben.

Das P2214T bietet ein 11,6" Display mit FullHD, als CPU Celeron N2940 mit 4 Kernen und 1,83 - 2,25 GHz, 4 GB RAM (leider nicht erweiterbar, auch wenn die CPU lt. Intel 8 GB ansprechen kann) und Win8.1. Dazu eine SSD mit 64 GB im Tablet und eine 500 GB HD in der Tastatur. Viel Platz - auf der Festplatte ... Wenn man wohl auch die SSD und HD nicht gegen größere SSDs tauschen kann. Soweit ich das bisher las. Daran sollte Medion arbeiten. Denn gerade die HD hört man im lüfterlosen Ayoka doch in leiser Umgebung fleißig klackern.

Die Tastatur ist ok, ein wenig nachgiebig und ab und an springt der Cursor beim Schreiben. Das Touchpad lässt sich mit Fn+F9 aus- bzw. einschalten. Über die Touchpad Software abschalten, wenn eine Maus angeschlossen wird, merkt sich das Touchpad bei mir nicht.

Die Webcam geht, aber es gibt bessere. Eine Fn-Taste für Webcam aus- oder einschalten fand ich nicht.

Die Lautsprecher sind auch nicht so großartig, aber für Skype und ein wenig Musik Berieselung reicht es allemal. Ich hab noch eine USB Webcam und auch externe Lautsprecher. Beides macht aber an einem Convertible wenig Sinn, außer, man nutzt es nur als stationären Notebook. Zumindest für reines Musikhören kann man ja Kopfhörer benutzen. Oder sich nach Bluetooth Boxen umsehen.

Win8.1 mit Finger / Touch Pen bedienen ist einfacher, als das alles mit Maus zu schubsen. Aber nur bedingt. Die Handhabung von Windows ist doch immer noch schwerpunktmäßig als Desktop OS ausgelegt. Was man merkt, wenn man Dateien markieren und kopieren will und so Sachen. Oder im Browser einen Link in einen neuen Tab öffnen will. Das ist mit Finger und Touch Pen mehr als fummelig und nervig. Mit dem Touchpad der Tastatur geht das schon besser. Eine richtige Maus stellt aber alle in den Schatten.

Inzwischen habe ich mir eine Funkmaus gegönnt - schnurlos ist einfach am Besten, kein unnötiges Kabel - und eine 64 GB microSDXC von Sandisk mit 30 MB/s. Dort wollte ich eigentlich Programme installieren, doch nach der Installation von LibreOffice auf SDXC, die ewig dauerte und es beim Starten sehr lange dauerte, hab ich das Office dann doch auf die SSD installiert. Auf die SD kommen also Dokumente und Musik. Denn die SSD wird schnell voll. Vielleicht hätte ich eine schnellere SDXC nehmen sollen, aber die kosten dann gleich wieder eine Ecke mehr.

Das Tablet kann man im laufenden Betrieb von der Tastatur trennen, sofern man diese über "Hardware sicher entfernen" abgemeldet hat. Ebenso einfach funktioniert das Verbinden wieder durch einfaches einstecken und sofort wird das Tastaturdock mit allem, was dran hängt, wieder benutzbar.

Durch seine Größe ist das Tablet selbst nicht gerade leicht, aber dafür hat es auch entsprechende Leistung. Und ich halte es mir ja nicht permanent vors Gesicht.

Die reine Akkulaufzeit von Tablet und Tablet+Tastatur habe ich noch nicht ausprobiert. Immerhin verfügt das P2214T ja über zwei Akkus - einer im Tablet, einer der Tastatur - und dürfte getrennt und zusammen dann entsprechend lang laufen.

Ein paar Verbesserungsvorschläge hätte ich noch zum nächsten 11,6" Convertible: RAM sollte erweiterbar sein, auf 8 GB mindestens und möglichst einfach. Ebenso sollte man ohne große Aktion SSD und HD ersetzen können. Dann sollte der Touch-Pen im Tablet untergebracht werden und nicht in der Tastatur. Man kann ihn so leicht verlieren, weil man ihn nirgendwo verwahren kann. Gegen eine bessere Webcam und bessere Lautsprecher spräche auch wenig.

Zwischenzeitlich habe ich Win8.1 neu aufgesetzt über die Windows eigene Funktion. Denn irgendwas klaute mir mehrere GB auf der SSD. Das ganze lief problemlos. Wie ich dann aber feststellte, ist es die Windows Update Funktion für die monatlichen Updates, welches mir wohl Platz auf der Platz stibitzt und nicht mehr her gibt. Scheint aber normal zu sein, was ich im Web dazu las. Trotzdem habe ich jetzt doch mehr freien Platz auf der SSD als vorher. Also war die Neuinstallation doch nicht so falsch. Der Inhalt der Festplatte wurde dabei nicht gelöscht, so dass man dort liegende Dateien nicht verliert. Man muss halt nur seine Programme wieder installieren. Das MS Office 365 und die Sicherheitsuite von McAfee waren beides 30 Tage Testversionen und schnell von der Platte geputzt. LibreOffice, Google Docs oder das MS Office Online sowie Avast Free sind für beides guter Ersatz.

Inzwischen bin ich mit meinen ganzen Dokumenten, Bildern und Grafikprogrammen aufs P2214T umgezogen. Leistung und Platz hat es genug und es ist einfacher, als ein 15,6" Notebook mitzuschleppen. Auch wenn dieses gut die 3-fache Leistung unter der Haube hat. Zudem verbraucht das Akoya auch weniger Strom.