Freitag, 24. August 2012

Dienstag, 21. August 2012

Video mit der Olympus XZ-1

Vor kurzem besuchte ich übers Wochenende meinen Bruder an dessen Geburtstag und bekam die Gelegenheit, mit der XZ-1 eine sehr humorvolle Familiengeschichte zu filmen. Leider nimmt die XZ-1 in bester Qualität nur knapp 7,5 Minuten auf, dann muss man erneut Aufnahme drücken. Das war sehr nervig, aber es funktionierte an sich recht gut. So kamen sechs Videos zustande, teilweise weniger als die maximalen 7,5 Minuten lang. Zu meinem Glück hatte ich einen 16 GB SDHD Karte in der Kamera, denn die Videos belegten knapp 10 GB. Und zwischendurch ging den Akkus der Saft aus - ich hatte zum Glück noch zwei Ersatzakkus dabei und konnte sie recht schnell wechseln. Verloren gingen so nur Sekunden von der Geschichte. Immerhin ein einmaliges Videodokument für unsere Familie. Leider in sechs Einzelteilen.

Zuhause übertrug ich Bilder und Videos mittels Olympus Viewer 2 auf den Rechner und setzte mich zum ersten Mal mit der Videofunktion der Software auseinander. Immerhin wollte ich aus den sechs Einzelteilen ein großes ganzes Video machen. Ich warf die Teile also meinem großen Notebook vor, das mit einen Core i7 QuadCore 2Ghz und 8 GB RAM ja nicht gerade schwächlich war. Es rechnete Stundenlang. Dann versuchte ich das erstellte Video - immerhin gut 10GB groß - mit dem Windows Media Player anzuspielen - und bekam eine Fehlermeldung. Und VLC meldete eine defekte Datei, die es reparieren wollte ... Und sich tot lief. Ich war nicht begeistert.

Nach einiger Zeit versuchte ich mein Glück erneut - mit dem Windows Live Movie Maker. Ich fügte also die sechs Einzelteile ein, wählte unter "Film speichern" die Option "DVD brennen", warf vorsorglich gleich eine DVD ein und lies den Rechner arbeiten. Denn ich wollte es ja am liebsten am Fernseher ansehen können - da bot sich diese Option einfach an, das Ergebnis sollte in 720x480 Auflösung sein. Der Movie Maker rechnete, aber nicht so lange wie der Viewer, und irgendwann fing er an, die DVD zu beschreiben. Ich war sehr gespannt.

Die DVD in den DVD Player eingelegt und siehe da - ein Video von 36 Minuten Länge, ganz normal am Fernseher anzusehen. Wie sich zeigte, war es nicht mal 3 GB groß. Gut, die Qualität war nicht so berauschend und ich habe auch einige Fehler bei der Aufnahme gemacht, aber im Großen und Ganzen war alles von der Geschichte drauf.

Mein Fazit daraus: Videos in Zukunft nicht mehr mit der XZ-1, die macht schöne Bilder, aber Videos sind nicht ihre Stärke. Da würde ich mir lieber einen echten Camcorder für holen. Und wenn doch Videos mit der XZ-1, dann gleich dem Movie Maker vorwerfen.

Ach ja, das Video habe ich natürlich nicht online gestellt, es ist immerhin ein privates Familienvideo. Ich hoffe, ihr versteht das.